Gartenverein Lindenthal-West e.V.
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Chronik des Vereines
 

25.05.1952

Versammlung zur Gründung des Vereines mit Wahl des  ersten Vorstandes. 

01.12.1952

Erster Pachtvertrag zwischen Gemeinde Lindenthal und der „Kleingartenhilfe des FDGB“  mit Wirkung ab 01.01.1953 über die Flurstücke 672, 673, 708 u. 785 mit einer Gesamtgröße von 35 ha 62 a 54 m² (= 356.254 m²). 

1953 - 1954

Errichtung eines Düngemittelschuppens mit Geräteraum und Büro (12 x 4 m) 

1962 - 1963

Anbau eines Werkstattraumes und von Toiletten (8,5 x 6 m) 

1964 – 1969

 Das Interesse an einem Kleingarten ließ so stark nach, dass im Jahre 1969 ca. 100 Kleingärten nicht bewirtschaftet waren. 

1970 - 1971

Das Interesse an einem Kleingarten nahm wieder stark zu, so dass alle Gärten bewirtschaftet waren und nicht jeder Interessent sofort einen Garten bekommen konnte. 

1972 - 1973

wurden die Gärten an das Elektronetz angeschlossen und die Beleuchtung der Alleen installiert. 

1973 - 1974  

erfolgte der Anschlusss an das öffentliche Trinkwassernetz mit ganzen zwei Zapfstellen.                    

1983

Infolge der Erweiterung des Tagebaues Breitenfeld muss die Autobahn Leipzig-Halle verlegt werden und soll mitten durch die Gartenanlage führen. Vorerst betroffen ist ein Drittel der Anlage (Gärten vom Weg 5 -Nordseite-  bis zum Weg 8 - Südseite-). Später soll ein weiteres Drittel die Gärten (ab Weg 7 bis zum Nordende der Anlage) liquidiert werden .Es wird eine Ersatzfläche auf der noch landwirtschaftlich genutzten Fläche südlich der Gartenanlage angeboten. 

1984- 1985

Erarbeitung eines Projektes zur Erschließung es Ersatzgeländes. 

1986                       

 Die betroffenen Gärten (Weg  5 bis Weg 8) werden gekündigt und vom VEB Braunkohlenkombinat Bitterfeld entschädigt 

1987 - 1990  

 Das Ersatzgelände wird mit einem Kostenaufwand von ca. 3,5 MioM erschlossen (Wasserleitung, Wege und Wegbeleuchtung, Tore und Einzäunung, Elektroanschlüsse) 

1989

Errichtung  eines Mehrzweckgebäudes (Wirtschaftsgebäude). 

1990

 Der Braunkohlentagebau Breitenfeld wird auf unbestimmte Zeit stillgelegt. Die Autobahn wird nicht verlegt.  Für die Neuerschließung der Ersatz-Gartenanlage wird Baustop verhängt.

Eine Erbengemeinschaft aus der BRD (jetzt: Altbundesländer) erhebt Rückübertragungsansprüche. Die gekündigten und entschädigten Kleingärtner können ihre Gärten zurückkaufen. 

1991  

Es erfolgt die Neugründung des Vereines als „Gartenverein Lindenthal-West e.V.“ 

1993

Es wird erneut der Gedanke aufgegriffen, für den größten Verein des Landkreises Leipzig endlich ein Vereinshaus zu errichten.                  

26.06.1998

 Die Kleingartenanlage des „Gartenverein Lindenthal-West e.V.“ wird als „Grünfläche mit der Zweckbestimmung Kleingartenanlage (Dauerkleingarten)“ im Flächennutzungsplan der (ehem.) Gemeinde Lindenthal verankert.

19xx – 19xx

Komplette Erneuerung des Außenzaunes 

05.12.1998  

Die  Mitglieder beschließen auf der Hauptversammlung den Bau eines neuen Vereinshauses. 

17.04.2000   

1. Spatenstich für das neue Vereinshaus.    

 06.10.2000      

 Rohbauabnahme durch das Bauordnungsamt  

 2001          

 Mit Hilfe von Fördermitteln des Grünflächenamtes der Stadt Leipzig werden zwei Hauptalleen („Walter-Vollring-Allee“ und  „Albin-Benckenstein-Allee“) rekonstruiert. 

08.12.2001

Erstmalige Nutzung des noch nicht fertiggestellten Vereinshauses für die Jahreshauptversammlung des Vereines. 

31.12.2001

Sylvesterfeier der „Pappelschänke“ im noch nicht fertiggestellten Vereinshaus.

 2002

 Rekonstruktion der dritten Hauptallee „Pappelallee“ und Erweiterung des Kinderspielplatzes mit Hilfe von Fördermitteln des Grünflächenamtes der Stadt Leipzig. 

10./11.08.2002

 Vereinsfest zum 50jährigen Bestehen. 

2003  

 Installation der Beleuchtung auf der „Pappelallee“.  

2004  

Rekonstruktion des Schleppdaches im Wirtschaftshof. 

2005 2006  

Anschluss des vereinsinternen Wasserleitungsnetzes an die öffentliche Trinkwasserversorgung. 

2007  

 In den Gärten mit Anschluss an das Wasserleitungsnetz werden Wasseruhren eingebaut. 

                        

Diese Chronik erhebt keinen Anspruch auf  Vollständigkeit, da für wesentliche Zeiträume die entsprechenden Unterlagen fehlen.  Entsprechend den sich ergebenden Möglichkeiten wird sie aktualisiert.